Die Schweiz ist dank ihrer günstigen Lage auf halbem Weg zwischen Asien und Amerika, aber auch aufgrund ihrer berühmten Neutralität, der robusten Finanzinfrastruktur, der strengen Regulierungen und einer Vielzahl an Finanzinstitutionen und Investoren zu einem weltweiten Zentrum für Blockchain-Entwickler und -Unternehmen geworden.

Die meisten Anleger assoziieren diese Technologie mit Kryptowährungen, denn sie diente als zugrundeliegender Mechanismus für die Entstehung von Bitcoin im Jahr 2009. Obwohl die Investoren zu Beginn von diesen neuen Entwicklungen begeistert waren, betrachten viele den kultischen Enthusiasmus der „Crypto-Bros“ und die schwindelerregende Volatilität von Kryptowährungen inzwischen als etwas, das man vermeiden sollte und die Alarmglocken läuten lässt. Leider kann diese Reaktion dazu führen, dass die Vorzüge einer Investition in Blockchain ausgeblendet werden.

Bitcoin-Performance seit 2014
Quelle: Yahoo Finance

Was ist eine Blockchain?

Blockchain ist auch als Distributed-Ledger-Technologie (DLT) bekannt. Bei dieser Technologie handelt es sich um eine unveränderliche und dezentrale Aufzeichnung von Transaktionen. Die Technologie nutzt ein gemeinsames Ledger (Hauptbuch), das Transaktionen aufzeichnet und über ein Computernetzwerk gehandelte Vermögenswerte verfolgt. Praktisch alles, was einen Wert hat, kann in der Kette verfolgt und gehandelt werden, was zu geringeren Risiken und Kosten führt.

Schema zur Funktionsweise von Blockchains
Quelle: PwC

Zu viel Fachchinesisch? Lassen Sie es uns anhand eines Beispiels erklären. Stellen Sie sich vor, ein Fremder möchte Ihnen eine angeblich echte und sündhaft teure Rolex verkaufen. Sie wünschten sich schon immer eine solche Rolex, der Preis ist attraktiv und Sie können sich die Armbanduhr leisten. Aber woher wissen Sie, ob die Uhr echt ist? Die Echtheitsprüfung würde Sie viel Zeit und Geld kosten, was Sie wahrscheinlich vom Kauf abhalten würde.

Stellen Sie sich nun vor, dass Sie alle Vorbesitzer und Händler dieser Uhr nachschlagen könnten. Gleiches gilt für alle originalen Kaufbelege, auf denen auch die Seriennummer der Armbanduhr ersichtlich ist. In diesem Verzeichnis ist zudem ein offizieller Vertreter des Rolex-Herstellers aufgeführt. In einem unterschriebenen Dokument wird von allen Seiten bestätigt, dass die Rolex echt ist. Würden Sie die Armbanduhr unter diesen Umständen kaufen?

In Anbetracht dieser Möglichkeiten ist unschwer zu erkennen, wie die DLT die derzeitigen Verfahren in Sachen Wertpapierabwicklung, Investitionen in Fonds, Geldwäschebekämpfung, Identitätsprüfungen, Akkreditieren, Lieferketten und eine Vielzahl weiterer Prozesse, die viel Zeit und finanzielle Ressourcen in Anspruch nehmen, potenziell beeinträchtigen und verändern könnte.

Analysten von McKinsey sind der Auffassung, dass Blockchain-basierte Transaktionen in weniger als fünf Jahren 10% der Weltwirtschaft ausmachen könnten. Lassen Sie uns nun untersuchen, ob diese Prognose zum jetzigen Zeitpunkt eine überzeugende Investitionsthese darstellen kann.

Wachstum und Perspektiven der Blockchain-Branche – lohnt es sich?

  • Wachsende Unterstützung aus dem öffentlichen und privaten Sektor

    Es wird behauptet, dass die grössten Gewinne während des kalifornischen Goldrauschs im Jahr 1849 von denen erzielt wurden, die den Bergleuten die Ausrüstung lieferten – und nicht etwa von jenen, die das Gold fanden. Dies ist ein gutes Beispiel, das Sie im Hinterkopf behalten sollten, wenn Sie darüber nachdenken, in Vermögenswerte wie Kryptowährungen und non-fungible Token oder aber stattdessen in die Blockchain-Technologie zu investieren, die all dies erst ermöglicht.

    Der öffentliche Sektor hat diese Chance erkannt – allen voran die Schweiz. Im Januar 2023 hat die Stadt Lugano in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank eine sechsjährige Obligation im Wert von CHF 100 Millionen emittiert. Dieses digitale Wertpapier ist sowohl an der traditionellen SIX Swiss Exchange als auch an der SDX, der auf Blockchain-Technologie basierenden digitalen Börse der SIX mit Sitz in Zürich, kotiert.

    Die Begeisterung für die DLT hat sogar bei den Zentralbanken Einzug gehalten. Einige von ihnen haben bereits weit fortgeschrittene Pläne für digitale Zentralbankwährungen (CBDCs). Im Gegensatz zu Kryptowährungen, deren Wert grösstenteils auf undurchsichtigen Algorithmen beruht, sind CBDCs direkt mit der materiellen Fiat-Währung der ausstellenden Bank verbunden und geniessen das volle Vertrauen und die Unterstützung der emittierenden Regierung.

    Genau wie Krypto-Assets werden diese Technologien jedoch durch Blockchain ermöglicht. Sie werden entwickelt, um die finanzielle Inklusion zu fördern, die Umsetzung der Geldpolitik in den Zentralbanken zu vereinfachen und den Regierungen die Steuerung der Finanzpolitik zu erleichtern.

    Krypto-Assets und Blockchain werden von Schweizer Privatanlegern zunehmend als Wachstumschance erkannt. PwC hat diesen Trend ausführlich untersucht. In einem kürzlich veröffentlichten Bericht geht hervor, dass derzeit weniger als 1% der Schweizer Privatanleger in diesen Sektor investiert sind. Dieser Anteil könnte jedoch in den nächsten zwei bis drei Jahren potenziell um das Fünffache steigen.

    PwC stellte des Weiteren fest, dass sich immer mehr professionelle Schweizer Investoren in der Welt der Kryptowährungen engagieren, wobei sich dieser Anteil voraussichtlich in den nächsten drei bis vier Jahren mehr als verdoppeln wird (und dass, obwohl die Pensionskassen unseres Landes anscheinend noch nicht vollständig überzeugt sind).

    Wie institutionelle Anleger die Krypto-/Blockchain-Chance nutzen
    Quelle: PwC

    Trotz dieser breiten Unterstützung durch sachkundige Fachleute sind die Schweizer Banken bei der Entwicklung eines angemessenen Krypto-Angebots zurückhaltend vorgegangen. Laut PWC sind diesbezüglich nur 3 von 10 Bankkunden zufrieden.

  • Die Technologie macht in Entwicklungsländern riesige Fortschritte

    Die DLT macht auch weit über die Schweiz hinaus Fortschritte – insbesondere in Entwicklungsländern in Afrika und Asien. Diese Länder betrachten die Technologie als Mittel, um ihre Finanzinfrastruktur sowie ihre Dienstleistungen und Netzwerke auf ein Niveau zu bringen, das bezüglich des Zugangs, der Transparenz und der Benutzerfreundlichkeit dem der westlichen Welt entspricht.

    So arbeitete die National Institution for Transforming India (eine politische Ideenschmiede) beispielsweise mit einem Blockchain-Softwareunternehmen zusammen, um diese Technologie zu implementieren und Landtitel, Lieferketten und Gesundheitsakten zu modernisieren.

    In Kenia hat sich IBM mit einer panafrikanischen Logistikplattform, die Kioske und Essensstände von Einzelhändlern bedient, zum Aufbau einer DLT-gestützten Kreditvergabestelle für Mikrokredite zusammengetan. Dies ermöglicht es kleinen Händlern, grössere Lagerbestände zu finanzieren und zu unterhalten.

    Es gibt viele weitere Beispiele für Blockchain-gestützte Initiativen in Haiti, Nigeria und anderen Orten auf der ganzen Welt. Einige zielen darauf ab, die Korruption durch eine umfassendere und systematischer Registrierung des Landbesitzes zu reduzieren und gleichzeitig andere Formen der Aufzeichnungen zu zentralisieren. Dies kann den Einsatz von Smart Contracts umfassen, um die Transparenz und Rechenschaftspflicht in Beschaffungsprogrammen und anderen Bereichen der Staatsausgaben zu optimieren.

  • Technologieunternehmen sind für die Blockchain-Entwicklung von entscheidender Bedeutung

    Für die Investoren spielen weniger die Länder, die die Entwicklung der Blockchain vorantreiben, als vielmehr die beteiligten Unternehmen eine wichtige Rolle.

    Neben dem oben beschriebenen kenianischen Unternehmen ist IBM seit mehreren Jahren ein wichtiger Akteur in dieser Technologie und hält Patente, die bis ins Jahr 2014 zurückreichen. Eine seiner frühesten Initiativen war ADEPT (Autonomous Decentralized Peer-to-Peer Telemetry). Es wurde in Zusammenarbeit mit dem koreanischen Elektronikkonzern Samsung entwickelt und zielt auf das Internet der Dinge (IoT) ab. Kurz gesagt: Es ermöglicht die Fernkonfiguration und -verwaltung von Technologien wie Haushaltsgeräten, Autos und anderen Konsumgütern mithilfe von Blockchain.

    Es dürfte kaum überraschen, dass Microsoft ein weiterer führender Akteur im Bereich DLT ist. Seine cloud-basierte Plattform Azure bietet Blockchain-Entwicklern eine Reihe von Diensten und Lösungen und ermöglicht ihnen den Aufbau effizienterer und zuverlässiger Lieferketten in verschiedenen Sektoren wie dem Gesundheitswesen, den Finanzdienstleistungen, der Fertigung, aber auch in den Bereichen Politik und Einzelhandel.

    Bei dem Begriff Cloud denkt man unweigerlich an Amazon. Der Geschäftsbereich Amazon Web Services (AWS) ist ein Pionier bei der Nutzung dieser Technologie und gilt heute als die mit Abstand grösste Cloud-Plattform der Welt. Amazon bewirbt sich aggressiv als Hauptkonkurrent von Microsoft bei der Bereitstellung von DLT. Bereits über 70 Partner (einschliesslich der Quantum-Ledger-Datenbank) nutzen AWS-Einrichtungen, um eine vollständig zentralisierte Datenverwaltung bereitzustellen.

    Oracle ist seit langem ein führender Name für gross umfängliche ERP-Lösungen (Enterprise Resource Planning) und andere Software-Lösungen für Unternehmen. Das Unternehmen bietet eine Vielzahl von „Blockchain-as-a-Service“ (BaaS)-Lösungen an, darunter Identitätsmanagement, Zugriffskontrollen und Geschäftsanalysen.

    Selbstverständlich darf Google (beziehungsweise die börsenkotierte Muttergesellschaft Alphabet) nicht fehlen. Obwohl Google relativ spät in den Bereich DLT eingestiegen ist, holt es bemerkenswert schnell auf. Im Jahr 2022 brachte das Unternehmen seine Blockchain Node Engine auf den Markt. Dabei handelt es sich um eine Node-Hosting-Funktion für Web 3.0-Entwickler. Weshalb ist das so bedeutend? Darauf kommen wir gleich noch zu sprechen, wenn wir uns dem Thema Web 3.0 und seinen Auswirkungen widmen.

    Zwei nicht-amerikanische Technologieführer im Bereich Blockchain

    Obwohl die USA eine bedeutende Position in der Distributed-Ledger-Technologie (DLT) einnehmen, haben sie kein absolutes Monopol. Unser sechster Kandidat ist der chinesische Technologiekonzern Tencent, der bereits seit 2017 aktiv in Blockchain investiert. Tencent ist bekannt für WeChat (eine Social Media-, Messaging- und Zahlungs-App mit über 1 Milliarde monatlichen Nutzern) und gilt als eines der grössten Unternehmen Asiens.

    Im Bereich Blockchain bietet Tencent TrustSQL an. Dies ist ein BaaS-Dienst für Entwickler, die sich auf Blockchain-Technologie spezialisiert haben. Erwähnenswert ist auch, dass die Bankentochter von Tencent – ein Unternehmen, das derzeit nach den Vorschriften der USA, der Schweiz oder der EU nicht zugelassen ist – Mitglied des Financial Services Blockchain Consortium (Shenzhen), „FISCO“, ist, das innovative Wege der Zusammenarbeit bei DLT-Anwendungen im Finanzdienstleistungssektor erforscht.

    Ein weiterer prominenter Akteur ist der indische Technologiekonzern Infosys, der an der New Yorker Börse kotiert ist und zu den grössten Unternehmen des Subkontinents zählt. Sein Schwerpunkt liegt auf Unternehmens-Softwarelösungen, einschliesslich einer kürzlich eingeführten Suite von Programmen für Lieferketten, Finanzdienstleistungen und Regierungsdienste.

    Die hier genannten Vorreiter repräsentieren zentrale Kräfte im weltweiten Blockchain-Markt, dessen Wert im Jahr 2022 auf USD 11,14 Milliarden geschätzt wird und der voraussichtlich bis 2030 auf USD 469,49 Milliarden anwachsen wird, was einer 42-fachen Steigerung entspricht. Obwohl der Markt bereits nahezu alle Arten von Unternehmen umfasst, gehen wir von Moonshot davon aus, dass die wichtigsten Bereiche für Investoren die Lieferketten für Lebensmittel und Getränke, das Gesundheitswesen, Immobilien, das Bankwesen und die Mittelbeschaffung sein dürften.

Die Bedeutung von Web 3.0

  • Was ist Web 3.0?

    Web 1.0 ist der gängige Begriff für die ursprüngliche Version des World Wide Web, die rein textbasiert und schreibgeschützt war. Hier sehen Sie eine nachgestellte Beispielseite.

    Nachbildung der ersten Webseite
    Quelle: CERN

    Das Web 1.0 wurde vom Engländer Tim (heute Sir Tim) Berners-Lee konzipiert, einem damaligen Mitarbeiter des CERN in Genf. Dort entwickelte er HTML (eine Hypertext-Ausgabesprache, die es Browsern ermöglicht, Webinhalte anzuzeigen) und HTTP (ein Hypertext-Übertragungsprotokoll, das die Übertragung von Webdateien an Browser erleichtert), wodurch Ende 1990 das Web und sein erster Browser entstanden. So gesehen kann die Schweiz stolz und zu Recht behaupten, der wahre Geburtsort des Internets zu sein.

    Die nächste Phase, das Web 2.0, entwickelte sich schrittweise im Laufe der 1990er Jahre. Es erlebte ein verstärktes öffentliches Interesse, das besonders durch die sozialen Medien im neuen Jahrtausend zusätzlich an Fahrt aufnahm. Diese Ära verwandelte das Web in einen interaktiven Raum, der grösstenteils durch benutzergenerierte Inhalte und Peer-to-Peer-Zusammenarbeit geprägt wird. Dies ist die Version des Internets, die wir heute noch verwenden.

    Das Web 3.0 ist die erwartete nächste Phase, wobei „erwartet“ das entscheidende Wort ist, denn es existiert noch nicht. Tatsächlich gibt es noch keine allgemein anerkannte Definition dessen, was Web 3.0 überhaupt sein wird. Fest steht jedoch, dass sein Hauptmerkmal die Dezentralisierung sein wird, die den Benutzern die Kontrolle über ihre eigenen Informationen gewährt.

    Dies steht in krassem Gegensatz zum gegenwärtigen Modell, bei dem Suchmaschinen wie Google und Bing sowie Social-Media-Giganten wie Facebook und X (früher Twitter) die Daten aller Ihrer Aktionen auf ihren Plattformen erfassen und an Dritte verkaufen, zusammen mit allen persönlichen oder nicht-persönlichen Informationen, die Sie zur Verfügung gestellt haben.

    Anstatt sich in erster Linie auf die Interaktion zwischen Unternehmen und Konsumenten (B2C) zu konzentrieren, wird das Internet der dritten Generation auf einer Peer-to-Peer-Basis bzw. Verbraucher-zu-Verbraucher-Basis (C2C) funktionieren. Es wird auf künstlicher Intelligenz (KI) und Blockchain-Technologie basieren und beiden Parteien mehr Transparenz und mehr Sicherheit bieten.

    Das bedeutet nicht, dass Unternehmen ausgeschlossen oder eingeschränkt werden. Im Gegenteil: Sie werden in der Lage sein, wesentlich individuellere Dienstleistungen und Produkte anzubieten und gleichzeitig ihre Lieferketten in Echtzeit genauer zu überwachen und zu verwalten. Dadurch wird die präzise und schnelle Lieferung ihrer personalisierten Angebote sowie eine prompte Bezahlung sichergestellt.

  • Wann kann das Web 3.0 erwartet werden?

    Laut dem Hype Cycle for Emerging Technologies (einem regelmässigen Bericht von Gartner, Inc., einem führenden US-amerikanischen Beratungsunternehmen) war das Web 3.0 Mitte 2022 eine der meistdiskutierten neuen Technologien. Es wird davon ausgegangen, dass das Web 3.0 innerhalb von 5 bis 10 Jahren transformative Vorteile erzielen wird (das „Plateau der Produktivität“ im Diagramm unten).

    Hype-Zyklus für neue Technologien ab August 2022
    Quelle: Gartner

    Sie haben vielleicht den Eindruck, dass wir über ein Jahr später immer noch auf den Startschuss für die Party warten. Dabei dürfen Sie jedoch nicht vergessen, welche Veränderungen bereits jetzt ersichtlich sind. Selbst bei Web 2.0 begann das neue Paradigma nicht mit einem Paukenschlag, sondern mit der schrittweisen Einführung einer Reihe unterschiedlicher Initiativen, die im Laufe der Zeit zu etwas völlig Neuem führten.

    Denken Sie nur einmal an soziale Medien. Zwar wurden diese von Unternehmen entwickelt, um Werbetreibende und Vertriebsunternehmen zu einem grossen, aber in sich geschlossenen Konsumentenkreis zu locken, allerdings dienen sie auch als Peer-to-Peer-Plattformen, auf denen sich Konsumenten untereinander austauschen und Geschäfte abwickeln. Genau das steht beim Web 3.0 im Vordergrund.

    Finanzplattformen wie eToro und Interactive Investor bieten Investoren bereits jetzt direkten Zugang zu Tausenden von Investmentfonds und anderen Anlagemöglichkeiten sowie personalisierten Recherche- und Auswahltools, Chats und Diskussionsgruppen. Das Gleiche gilt für grosse Privatbanken und Versicherer, die Finanztechnologien (Fintech) verwenden, die oft auf KI und Blockchain basieren. So können diese Dienstleister gemeinsam mit ihren Kunden massgeschneiderte Finanzlösungen entwickeln, die vollständig auf die individuellen Bedürfnisse und Vorlieben abgestimmt sind.

    Natürlich sind all diese Initiativen zentralisiert. Ihr Hauptaugenmerk liegt jedoch darauf, den Benutzern das zu liefern, was sie tatsächlich wollen: einen wesentlich vielfältigeren, umfassenderen und vor allem personalisierten Ansatz. Die Investment-Analogie trifft es auf den Punkt: Es ist mindestens ebenso sehr ein Bottom-up- wie ein Top-down-Ansatz und damit eine Vorahnung auf das, was noch kommen wird.

    Der Gesamtwert des Web 3.0-Blockchain-Marktes wurde im Jahr 2022 auf USD 2,8 Milliarden geschätzt, bis 2030 soll er USD 45,4 Milliarden erreichen – was einem Anstieg um das 16,2-fache entspricht. Dies stellt nur einen Teil des weltweiten Marktes für Blockchain dar, der wie bereits erwähnt im gleichen Zeitraum voraussichtlich um mehr als das 40-fache wachsen wird.

    Wie können Sie sich ein Stück vom Kuchen sichern?

Wie können Sie in Blockchain investieren?

Wir haben bereits vor der Volatilität von Krypto-Assets gewarnt. Als bestes Beispiel dafür gilt der Bitcoin-Chart. Es lässt sich jedoch nicht leugnen, dass Anleger dank Bitcoin und ähnlichen Kryptowährungen ausserordentliche Gewinne erzielt haben.

Moonshot hat die Wertentwicklung von Bitcoin ab Januar 2013 gemessen und mit der Gesamtrendite des Swiss Stock Market Index (SSMI) verglichen (bei vollständiger Reinvestition aller gezahlten Dividenden). Die Unterschiede in den Ergebnissen sind astronomisch.

Eine Investition von CHF 1’000 in den SSMI wäre in den letzten 10 Jahren auf lediglich CHF 1’526,99 angewachsen. Im Gegensatz dazu hätte Bitcoin CHF 1’133’513,33 eingebracht. Dies entspricht einer Rendite, die die des SSMI um das 742-fache übertrifft!

Vergleich einer hypothetischen Investition von CHF 1’000 in Bitcoin und SSMI zu Beginn des Jahres 2013

Die Ungleichheit ist zwar beeindruckend, aber rein spekulativ. Es ist unwahrscheinlich, dass der typische Schweizer Investor im Januar 2013, einer Zeit, in der die meisten keine Ahnung davon hatten oder äusserst skeptisch waren, Geld in Bitcoin investiert hätte. Tatsächlich haben es Kryptowährungen erst zwischen 2016 und 2017 in den Mainstream geschafft.

Selbst wer den Sprung gewagt hätte, hätte im Dezember dieses Jahres innerhalb von nur zwei Tagen einen über 50%igen Einbruch seiner Investitionen erlebt. Nur wenige Monate später hätte der vermeintlich unglückliche Investor zusehen müssen, wie der Rest seiner Anlage durch den Zusammenbruch von Mt. Gox (der damals weltweit grössten Handelsplattform für Kryptowährungen, auf die rund 70% des gesamten Handelsvolumens entfielen) dahinschwand.

Neue Technologien und die damit verbundenen Unternehmen sind von Natur aus volatil und riskant. Da es kaum oder gar keine Aufzeichnungen über Gewinne und Dividenden gibt, basiert ihr Wert grösstenteils auf einem Hype (und Hoffnung). Dies führt zu einer aussergewöhnlichen Preisvolatilität, wenn diese fragilen Emotionen anschwellen und dann wieder abklingen. Nach unseren Berechnungen war die Volatilität von Bitcoin (dargestellt durch die blaue Linie in der Grafik unten) im letzten Jahrzehnt fast 15-mal so hoch wie die des SSMI (dargestellt durch die rosa Linie).

Wachstumsvergleich von Bitcoin und dem SSMI in den letzten 10 Jahren
Quelle: TradingView

Moonshot ist der Ansicht, dass die Lösung des Problems darin besteht, sich so weit wie möglich von diesem Marktlärm und den Störfaktoren, die die Preise neu kotierter Vermögenswerte routinemässig und erheblich verunsichern, zu distanzieren. Aus diesem Grund haben wir das Moonshot Blockchain (Web3)-Portfolio ins Leben gerufen. Es bietet Privatinvestoren eine diversifizierte Palette von privaten Anlagen, um den grösstmöglichen Nutzen aus der allgemeinen Entwicklung von Blockchain, Web 3.0, dem Metaverse und Krypto-Assets zu ziehen.

Im Gegensatz zu börsenkotierten Investitionen wird die Bewertung nicht ständig durch dramatische Veränderungen der Marktstimmung beeinträchtigt. Dennoch wird es nahezu alle verfügbaren Möglichkeiten in einem Bereich umfassen, der in den kommenden Jahren einer der lohnendsten neuen Investitionsbereiche sein dürfte.

Fazit

Wenn Anleger an eine Investition in etwas Neuartiges wie Blockchain nachdenken, sind häufig zwei Ängste zu beobachten: die Verlustangst und die Angst, etwas zu verpassen (FOMO). Ersteres ist umsichtig. Es ist wichtig, die Risiken einer Investition abzuschätzen, bevor Sie Ihr hart verdientes Kapital einsetzen. Aus diesem Grund sind die Diversifizierung Ihrer Investition und die Verteilung der Risiken auf verschiedene, nicht korrelierte Vermögenswerte von grundlegender Bedeutung – und genau das bietet unser Blockchain-Portfolio.

FOMO ist andererseits aber auch sinnvoll, zumindest in diesem Fall. Normalerweise bedeutet der Ausdruck, dass Investoren etwas kaufen, weil es alle anderen tun (Herdentrieb). Wenn Sie ausreichend recherchiert haben, die Risiken verstehen und eine angemessene Diversifizierung berücksichtigen, gibt es keinen Grund, die Vorteile einer solch vielversprechenden neuen Technologie nicht zu nutzen. Im Gegenteil: Weil das Internet in der Schweiz geboren wurde, besteht für Schweizer Investoren ein grosser Anreiz, an der weiteren Revolution des Internets teilzuhaben.

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